Manfried Eisbein

Kreistagswahl Meißen / Wahlkreis 1 / Listenplatz 1

Die Umwelt leidet, so dass wir nicht mehr abwarten dürfen!

  • Alter: 63
  • Familienstand: verheiratet seit 1978
  • Kinder: 5
  • Ausbildung: Abitur, Tischlermeister, Studium HfBK-Dresden
  • Beruf: Heilerziehungspfleger, Tischler, Restaurator
  • Konfession: evangelisch reformiert
  • Grünes Mitglied seit: 2018
  • Lieblingsort: das Batzdorfer Totenhaus- ein Garten und Lusthaus
Meine Vorhaben

Anstelle einer Bewerbungsrede hier der Auszug aus meinem letzten Brief an Landrat Steinbauch zur Landschaftspflegeproblematik: Sehr geehrter Herr Steinbach, am 7.03. 2019 baten wir Ihren Beigeordneten Herrn Andreas Herr eindringlich, sich des Schutzes eines Landschaftselementes in Batzdorf anzunehmen, das mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises Meißen entfernt wurde (die SZ berichtete). Wir vermissen die zeitnah erbetene Stellungnahme des Landkreises, um möglicherweise weitergehende Schritte einzuleiten. Auch ein Zwischenbescheid wurde bislang nicht erteilt. Das ist enttäuschend, weil Sie unsere Mitwirkung bei der Lösung von Zukunftsfragen im Rahmen des, vom Landkreis initiierten Zukunftsforums angeregt hatten. Im konkreten Fall wurden nach unserer Einschätzung die behördlichen Auflagen durch den Landwirtschaftsbetrieb nicht umgesetzt. Die dem Landwirt gewährte Frist von drei Jahren ist inzwischen abgelaufen. Die geforderte gleichwertige Gehölzkulisse wurde nicht entwickelt. Ein konsequenter Umbau des Landschaftselementes durch Etablierung heimischer, dauerhafterer Gehölze wurde nicht in Angriff genommen. Nachhaltige Landschaftspflege dürfte anders aussehen. Auf die diesbezügliche parlamentarische Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an den sächsischen Landtag, erfolgte eine Antwort ihrer Behörde, die wohl den Eindruck erwecken sollte, dass hier alles in bester Ordnung sei. Wir und wohl die meisten Bürgerinnen und Bürger können hingegen diese Auffassung nicht teilen. Zur Wahrung aller Interessen (Landwirt, Gemeinde, Bürger) sollte rechtzeitig auf gemeinsame Lösungen orientiert werden. Aus unserer Sicht besitzt die deutlich erkennbare Tolerierung einer industrialisierten Landwirtschaft mit ihren Eingriffen in unser heimisches Landschaftsbild ohne ausgewogene Ersatzmaßnahmen, eine ganz erheblich Brisanz, für die Sie als Landrat letztlich die Verantwortung...